Ger­me­rin­ger CSU nomi­niert Andre­as Haas ein­stim­mig zum OB-Kan­­di­­da­­ten und läu­tet Wahl­kampf ein

12 07 2019

Andre­as Haas soll auf Wunsch der CSU in Ger­me­ring wei­ter­hin die Geschi­cke der Stadt als Ober­bür­ger­meis­ter füh­ren. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung der Par­tei nomi­nier­te den 55-jäh­ri­gen ein­stim­mig (51 von 51 gül­ti­gen Stim­men) zum Kan­di­da­ten für die anste­hen­den Kom­mu­nal­wah­len. Für die CSU war die Nomi­nie­rung gleich­zei­tig der Start­schuss in den Wahl­kampf. Der seit 2008 amtie­ren­de Andre­as Haas wird vor­aus­sicht­lich auch die Kan­di­da­ten­lis­te der CSU für den Stadt­rat anfüh­ren. Für ihn wäre es die drit­te Amts­pe­ri­ode. Die Kom­mu­nal­wah­len fin­den in Ger­me­ring, so wie in ganz Bay­ern, am 15. März 2020 statt.

In sei­ner Bewer­bungs­re­de zog Haas, der vor sei­ner ers­ten Wahl zum Ober­bür­ger­meis­ter als Jurist in der frei­en Wirt­schaft tätig war, ein umfas­sen­des Resü­mee der ver­gan­ge­nen Jah­re. Ger­me­ring sei sehr gut auf­ge­stellt. Als beson­de­ren Erfolg ver­buch­te er die soli­de Finanz­la­ge der Stadt, die auch Pro­jek­te wie die Hal­len­bad-Erwei­te­rung ermög­li­che. Sich selbst bezeich­ne­te er als eine Mischung aus kor­rek­tem Ver­wal­tungs­fach­mann, dyna­mi­schem Wirt­schafts­ma­na­ger, ein­fühl­sa­mem Sozi­al­the­ra­peu­ten, weit­bli­cken­dem Stadt­pla­ner und volks­na­hem Vereinsmenschen:

„Ich bin Leib und See­le Ober­bür­ger­meis­ter und die­ses Amt erfüllt mich. Ich bin fest in Ger­me­ring ver­wur­zelt und set­ze mich ger­ne und mit gan­zer Kraft für ein gutes Mit­ein­an­der und eine lebens­wer­te Zukunft in und für Ger­me­ring ein.“

In den kom­men­den Jah­ren will der Amts­in­ha­ber ver­schie­de­ne The­men anpa­cken: Bezahl­ba­rer Wohn­raum sei eine der wich­tigs­ten Her­aus­for­de­run­gen für Ger­me­ring. Daher wer­de sich die Stadt an der neu­ge­grün­de­ten Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft des Land­krei­ses Fürs­ten­feld­bruck betei­li­gen. Auch in Sachen Stadt­pla­nung sol­le sich eini­ges tun. Dem­nach lie­ge ein fer­ti­ges Gestal­tungs­kon­zept für die Innen­stadt vor, an des­sen Umset­zung Haas in der kom­men­den Peri­ode arbei­ten möch­te. Dazu gehört auch die Umge­stal­tung des Volks­fest­plat­zes. Auf dem Platz sol­le laut Haas ein „ein Stück Natur in unse­re Stadt“ zurückkehren.

In Ger­me­ring müs­se sich zudem die Ver­kehrs­si­tua­ti­on ent­span­nen. Dazu plant Haas den wei­te­ren Aus­bau des ÖPNV, die Ver­bin­dung mit soge­nann­ten Car- oder Bike-Sharing-Ange­bo­ten und sowie die Wei­ter­ent­wick­lung von Ger­me­ring zu einer fahr­rad­freund­li­chen Kom­mu­ne. Beim The­ma Inklu­si­on for­mu­lier­te Haas das Ziel, dass Ger­me­ring voll­stän­dig bar­rie­re­frei wer­de und somit unein­ge­schränk­te Teil­ha­be aller Bür­ge­rin­nen und Bür­ger am Stadt­le­ben ermögliche.

Beson­ders freu­te sich Haas über die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung in Ger­me­ring. Laut dem Ober­bür­ger­meis­ter sei die Zahl der Arbeits­plät­ze vor Ort kon­ti­nu­ier­lich gestie­gen. Seit 2009 sei­en rund 1.700 neue Stel­len in Ger­me­ring ent­stan­den. Die­sen Trend möch­te Haas fort­schrei­ben: „Weil es wich­tig ist, Leben und Arbei­ten zusam­men­zu­füh­ren, wol­len wir noch mehr wohn­ort­na­he Stel­len schaf­fen“. Kur­ze Arbeits­we­ge sei­en auch für die Umwelt besser.

CSU-Orts­vor­sit­zen­der Oli­ver Simon sagte:

„Das her­aus­ra­gen­de Votum für Andre­as Haas zeigt: Er ist der idea­le Mann für das Amt des Ober­bür­ger­meis­ters und genießt über alle Par­tei­gren­zen hohe Wert­schät­zung. Er hat nicht nur eine bemer­kens­wer­te Bilanz vor­zu­wei­sen, son­dern auch kla­re Zie­le für Ger­me­ring. Daher wer­den wir vol­ler Opti­mis­mus mit ihm als Zug­pferd in den Wahl­kampf gehen, der für uns heu­te beginnt.“

 Die Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der CSU im Ger­me­rin­ger Stadt­rat Manue­la Kreuz­mair füg­te hinzu:

„Andre­as Haas hat in den ver­gan­gen zwei Amts­zei­ten als Ober­bür­ger­meis­ter mehr als bewie­sen, dass er der Rich­ti­ge für Ger­me­ring ist. Er hat den Wil­len, die Stadt zu gestal­ten und setzt dies auch um. Er ist Garant für eine wert­schät­zen­de offe­ne Dis­kus­si­ons­kul­tur, bei der die Sache immer im Vor­der­grund steht. Dank der guten Zusam­men­ar­beit zwi­schen ihm und der Frak­ti­on haben wir mit­ein­an­der mehr für Ger­me­ring gemacht.“

Pas­send zum Leit­mo­tiv sei­ner Nomi­nie­rungs­re­de „Kochen“ bekam Haas vom Orts­ver­band Haas als Geschenk schließ­lich zwei moder­ne glä­ser­ne Gewürz­müh­len. Sie sol­len sym­bo­lisch für die Amts­füh­rung des Ober­bür­ger­meis­ters und sei­ne Art, The­men anzu­ge­hen, ste­hen: Trans­pa­rent beim Anpa­cken – aus so manch gro­ßen Bro­cken und gro­ben Kör­nern macht der OB fei­ne Pri­sen, die das Gericht gut wür­zen – und wo es auch mal etwas Schär­fe braucht, weiß er eben­so wohl dosiert mit der Pfef­fer­müh­le umzu­ge­hen. Auf das Mahl­werk gibt´s zudem 25 Jah­re Garan­tie – das heißt die CSU wäre noch für eini­ge Legis­la­tur­pe­ri­oden mit die­sem OB gut gerüstet.

Die CSU stell­te zugleich ihr Wahl­kampf­mot­to „mit­ein­an­der ger­MEHRing machen“ vor.

Mehr zur Kom­mu­nal­wahl 2020 unter ger​MEHRing​.de!

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